Start des Projekts »Great Patagonian Challenge«

Vor zwei Jahren hat mich Patagonien gefangen genommen, jetzt starten wir das nächste Projekt…
Mit meinem Expeditionspartner Lars Karkosz geht es nun zum zweiten Mal mit dem Kajak in die abgelegenen Ecken Patagoniens.
(Beitragsbild oben: © Lars Karkosz – www.sea-nomads.com)

 

Start des Projekts

Ich bin nun schon den achten Tag in Uruguay und glaube, inzwischen auch hier angekommen zu sein.

Es ist ein langsamer und dadurch sehr angenehmer Start in unser diesjähriges Patagonien-Projekt. Worum es sich dabei handelt kann auf unserer kleinen Projekt-Website nachgelesen werden: patagonia.derberg.at

Für mich ist es ein besonders reizvolles Projekt. Einerseits, da wir in einer atemberaubend wilden Gegend unterwegs sein werden, viel abgeschiedener als die üblichen Expeditionsgegenden dieser Welt. Andererseits sind es die Ungewissheit und die hohe Wahrscheinlichkeit des Scheiterns, was diese Reise für mich interessant macht. Zudem sind wir im kleinen Team, autark und so naturnahe wie nur möglich unterwegs. Keine Unterstützung von außen, kein Backup. Nur wir und die Natur.

 

Was geschah alles in der ersten Woche der Reise?

Seit November unterstützt der britische Bergsportausrüster Rab mich und unser Projekt mit seinen Produkten. Ich darf auch Lars ein schönes Paket Material mitbringen, das den letzten noch freien Kubikzentimeter meiner Taschen ausfüllt. Denn Kajak-, Berg-, Camping-, Foto- und Filmausrüstung inklusive Drohne und entsprechenden Solarpanelen und Akkus bringen schon so einiges auf die Waage. Dass mir am Flughafen Zürich zwei Drohnenakkus aus dem Gepäck herausgenommen wurden, weil sie nicht im Aufgabegepäck mitgeführt werden dürfen, hilft auch nicht wirklich, denn zumindest einen musste ich in Montevideo nachkaufen, um einigermaßen ausgerüstet zu sein.

Nach ein paar Tagen in Montevideo habe ich meine beiden Taschen und den Rucksack geschnappt und bin mit insgesamt 86 kg Gepäck anderthalb Stunden Richtung Osten gefahren. Im Pueblo Suizo steht der VW Bus, der die nächsten zwei Wochen unser Zuhause sein wird. Dort habe ich auch Lars getroffen, der am gleichen Tag aus Brasilien angekommen ist.

Bus, Kajaks und die Ausrüstung sind inzwischen Vordermann gebracht, nun kann die 10-Tages-Reise nach Puerto Natales losgehen.

 

Warum ich auf einem Projekt wie diesem fotografiere und filme

Es gibt zwei Gründe:
Nummer 1, der Spaß daran:
Erlebnisse festzuhalten und zu teilen ist für mich etwas, das mir Freude bereitet. Es soll zukünftig auch mehr Platz in meinem Berufsleben einnehmen. Ich spüre, dass die Berufung dazu schon da ist.

Nummer 2, und aus meiner Sicht auch der ausschlaggebende Grund:
Eine liebe Freundin hat mir einmal gesagt, ich habe die Verpflichtung, meine Erlebnisse mit anderen Menschen zu teilen, die die Möglichkeit nicht haben, diese selbst zu machen.
Da ich selber gerne Erzählungen über Abenteuer höre und sehe, sei es bei Vorträgen, Filmen, in Magazinen, dem Internet oder Radio, kann ich das gut nachvollziehen. Und solange mir zugehört und zugeschaut wird, erzähle ich gerne.

Weitere Infos zu Lars und seinen Projekten gibt es auf seiner Website www.sea-nomads.com

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s